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Ausbildung Kranfunktion DLK

17.​03.​2025

Ziel der heutigen Ausbildung war es, die Kranfunktion der Drehleiter (DLK) gezielt einzusetzen, um das Rettungsboot der Ortsfeuerwehr Hohenwarthe sowie das leichtere Rettungsboot der Wasserwacht sicher in den Elbe-Havel-Kanal zu Wasser zu lassen. Dabei sollten sowohl die große als auch die kleine Kranfunktion der DLK genutzt werden, um die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten zu erproben und das Handling der Technik unter realistischen Bedingungen zu optimieren.

Zu Beginn der Ausbildung gab Ausbildungsleiter Stev Wunderling eine theoretische Einweisung in die Kranfunktion der DLK. Dabei wurden folgende Themen besprochen: Technische Grundlagen der kleinen und großen Kranfunktion, Maximale Belastung und Hebepunkte der DLK, Sicherung der Lasten und richtige Anschlagmittel, Gefahrenanalyse und Sicherheitsvorschriften. Besonderes Augenmerk lag auf der Handhabung der Kranfunktion in der Nähe von Gewässern sowie der erforderlichen Kommunikation zwischen den beteiligten Einsatzkräften.

Nach der Theorie folgte der praktische Teil am Elbe-Havel-Kanal. Die Drehleiter wurde strategisch positioniert, um die Rettungsboote sicher in das Wasser zu heben. Die Übung wurde in zwei Phasen unterteilt: Zunächst kam die große Kranfunktion der DLK zum Einsatz, um das schwerere Rettungsboot der Ortsfeuerwehr Hohenwarthe in den Kanal zu heben. Hierbei waren präzisere Steuerbewegungen erforderlich, um das Boot sicher ins Wasser zu bringen. Die Ausbildungsteilnehmer lernten, wie sich die längere Hebelwirkung der großen Kranfunktion auf die Stabilität auswirkt und wie man durch feinfühlige Steuerung mögliche Pendelbewegungen minimiert. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, die Einsatzkräfte am Boden optimal mit dem Drehleiter-Maschinisten zu koordinieren, um eine sichere und effiziente Durchführung zu gewährleisten.

Anschließend wurde die kleinere Kranfunktion der DLK genutzt, um das leichtere Rettungsboot der Wasserwacht zu Wasser zu lassen. Dabei wurde das Boot mithilfe von Gurten an der Krankonsole befestigt und kontrolliert über die Drehleiter abgelassen. Der Ablauf verlief reibungslos, und die Mannschaft konnte wertvolle Erfahrungen mit der Handhabung dieser Funktion sammeln.

Die heutige Ausbildung zeigte eindrucksvoll, wie vielseitig die Kranfunktion der DLK für technische Hilfeleistungen genutzt werden kann. Besonders wichtig waren folgende Erkenntnisse: Die richtige Wahl zwischen der kleinen und großen Kranfunktion ist entscheidend für einen sicheren und effizienten Einsatz. Die Kommunikation zwischen den Maschinisten der DLK und den Einsatzkräften am Boden ist extrem wichtig, um Lasten stabil und sicher zu bewegen. Ein strukturiertes Vorgehen und präzise Steuerbefehle minimieren Risiken und erleichtern das Arbeiten mit schweren Lasten.

Dank der guten Zusammenarbeit zwischen den Ortsfeuerwehren Lostau, Hohenwarthe und Pietzpuhl konnte die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden. Alle Teilnehmer konnten wertvolle praktische Erfahrungen sammeln und ihre Fertigkeiten im Umgang mit der Kranfunktion der DLK verbessern. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in zukünftige Einsätze einfließen, um die Einsatzbereitschaft und Sicherheit weiter zu optimieren.
 

 

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Ausbildung Kranfunktion DLK (17.​03.​2025)


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