Ausbildungsdienst der Feuerwehr Lostau am 27.01.2025
Am gestrigen Abend fand ein Ausbildungsdienst der Feuerwehr Lostau von 18:00 bis 21:00 Uhr an der Doppelsparschleuse Hohenwarthe statt. Der Schwerpunkt lag auf den Themen Geschicklichkeit und Kommunikation, die an drei Stationen praxisnah vermittelt und geübt wurden. Die Übungen waren abwechslungsreich gestaltet und forderten die Teilnehmer sowohl technisch als auch teamorientiert heraus.
Station 1: Hebekissen
An der ersten Station stand der Umgang mit Hebekissen im Mittelpunkt. Die Teilnehmer mussten Tischtennisbälle durch ein Labyrinth führen, indem sie die Hebekissen präzise steuerten. Diese Übung forderte nicht nur feinmotorisches Geschick, sondern auch ein gutes Verständnis für die Technik und die Wirkungsweise der Hebekissen. Die Aufgabe verdeutlichte, wie wichtig präzises Arbeiten unter Einsatzbedingungen ist, insbesondere bei Rettungseinsätzen, bei denen Millimeter über Erfolg oder Misserfolg entscheiden können.
Station 2: Drehleiter (DLK)
An der zweiten Station wurde der Umgang mit der Drehleiter (DLK) trainiert. Der Drehleitermaschinist hatte die Aufgabe, einen Eimer Wasser auf einer bestimmten Höhe zu verschiedenen Positionen zu fahren und diesen präzise abzusetzen. Dabei wurde er durch die Korbbesatzung geleitet, die ihm per Funk Anweisungen gab. Diese Übung schulte nicht nur die Bedienung der DLK, sondern auch die Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Teams. Die präzise Steuerung der Drehleiter und die klare Kommunikation sind entscheidend, um in realen Einsätzen, wie zum Beispiel bei der Rettung von Personen oder bei Brandeinsätzen, effektiv handeln zu können.
Station 3: Sprechfunk
Die dritte Station befasste sich mit dem Thema Sprechfunk. Hier musste ein Kamerad seinem Trupp eine Lego-Figur beschreiben, die dieser anschließend nachbauen sollte. Die Herausforderung bestand darin, die Figur ausschließlich über Funk so detailliert und präzise wie möglich zu erklären. Diese Übung verdeutlichte, wie wichtig klare und präzise Kommunikation im Einsatzfall ist, insbesondere wenn Sichtkontakt nicht möglich ist. Die Teilnehmer lernten, wie sie Informationen effizient und verständlich übermitteln können, um Missverständnisse zu vermeiden.
Fazit
Obwohl der gestrige Ausbildungsdienst mit über drei Stunden etwas länger ausfiel als gewohnt, war er ein voller Erfolg. Die praxisnahen Übungen an den drei Stationen waren nicht nur lehrreich, sondern machten den Teilnehmern auch sichtlich Spaß. Die Übungen machten deutlich, wie wichtig Teamarbeit und präzises Handeln im Einsatzfall sind.
Ein besonderer Dank gilt den Ausbildungsleitern für die Organisation und Durchführung des Dienstes. Besonders hervorzuheben sind ihre kreativen und innovativen Ausbildungsideen, die den Dienst abwechslungsreich und praxisnah gestalteten. Solche neuen Ansätze motivieren die Einsatzkräfte und tragen dazu bei, dass die Ausbildung stets interessant und effektiv bleibt.
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