Einsatz "40/2025 - VKU mit eingeklemmter Person"

 Foto vom Album:
Einsatztitel
40/2025 - VKU mit eingeklemmter Person
Alarmierung
am 23.12.2025 um 13:28 Uhr
Einsatzende
am 23.12.2025 um 14:30 Uhr
Einsatzort
BAB2 - zwischen AS Lostau und AS Burg-Zentrum
Beschreibung des Einsatzes

Am Dienstag, den 23.12.2025, wurde die Ortsfeuerwehr Lostau um 13:28 Uhr mit dem Alarmstichwort Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die BAB 2 zwischen Lostau und Burg Zentrum alarmiert. Zeitgleich wurden auch die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Möser mitalarmiert. Bereits auf der Anfahrt erhielten wir über Funk die erste Lagemeldung aus Möser, die Einsatzkräfte mussten auf der Gegenfahrbahn zunächst an der Unfallstelle vorbeifahren, um im weiteren Verlauf sicher wenden und die Einsatzstelle geordnet anfahren zu können. Gemeldet wurden zwei beteiligte PKW im Wald, darunter ein Fahrzeug in Dachlage.
 

Wenige Minuten später trafen wir an der Einsatzstelle ein und konnten die Lage bestätigen. Zwei PKW waren aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, hatten sich überschlagen, den Wildzaun durchbrochen und waren schließlich im angrenzenden Waldstück zum Stehen gekommen. Ein Fahrzeug lag dabei auf dem Dach, das zweite stand stark beschädigt zwischen den Bäumen. Das Schadensbild ließ zunächst auf eine schwere Unfallmechanik schließen, weshalb die anfängliche Meldung einer eingeklemmten Person nachvollziehbar war.
 

Besonders hervorzuheben ist in diesem Einsatz das schnelle und entschlossene Handeln der Ersthelfer. Noch vor unserem Eintreffen hatten sie die verunfallten Personen sowie auch einen Hund aus den Fahrzeugen befreit und an den bereits vor Ort befindlichen Rettungsdienst übergeben. Durch diese unmittelbare Hilfe wurden wichtige Minuten gewonnen, die bei solchen Einsatzlagen entscheidend sein können. Die medizinische Versorgung der Betroffenen konnte dadurch frühzeitig eingeleitet werden.


Da keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeschlossen waren, konzentrierten wir uns im weiteren Verlauf auf die Absicherung der Unfallstelle und die Gefahrenabwehr. Wir stellten eine Löschbereitschaft her, führten das Batteriemanagement an beiden PKW durch und kontrollierten die Fahrzeuge anschließend sorgfältig mit der Wärmebildkamera, um mögliche Brand- oder Wärmenester frühzeitig auszuschließen. Nachdem von den Fahrzeugen keine weitere Gefahr ausging und alle erforderlichen Maßnahmen abgeschlossen waren, übergaben wir die Einsatzstelle an die Polizei und rückten wieder ein.

Wir wünschen allen Beteiligten eine schnelle und vollständige Genesung. Wir hoffen, dass Sie trotz dieses einschneidenden Ereignisses bestmöglich zur Ruhe kommen und die kommenden Feiertage im Kreis Ihrer Angehörigen verbringen können.