Einsatz "39/2025 - Garagenbrand"

 Einsatz 39/2025 - brennender Speicher einer Photovoltaikanlage in einer Garage

Einsatz 39/2025 - brennender Speicher einer Photovoltaikanlage in einer Garage


Einsatztitel
39/2025 - Garagenbrand
Alarmierung
am 10.12.2025 um 13:42 Uhr
Einsatzende
am 10.12.2025 um 15:30 Uhr
Einsatzort
Lostau
Beschreibung des Einsatzes

Am Mittwoch, den 10.12.2025, wurde die Ortsfeuerwehr Lostau um 13:42 Uhr mit dem Alarmstichwort Garagenbrand in die Ortslage Lostau alarmiert. Gleichzeitig wurden auch die Ortsfeuerwehren Möser, Hohenwarthe, Körbelitz und Pietzpuhl mitalarmiert, um ausreichend Kräfte und Technik an der Einsatzstelle zur Verfügung zu haben. 
 

Beim Eintreffen der ersten Kräfte war eine deutliche Rauchentwicklung aus einer Garage erkennbar. Schnell stellte sich heraus, dass ein Batteriespeicher einer Photovoltaikanlage in Brand geraten war. Die starke Rauchentwicklung ließ zunächst nichts Gutes vermuten, weshalb umgehend ein umfassender Löschangriff vorbereitet wurde. Auf der Rückseite der Garage wurde ein Verteiler mit drei B-Längen in Stellung gebracht, um eine sichere und flexible Wasserversorgung für den Löschangriff aufzubauen.
 

Der Angriffstrupp der Feuerwehr Lostau hatte sich bereits auf der sehr kurzen Anfahrt mit Atemschutz ausgerüstet und drang über einen Hintereingang in das Brandobjekt vor. Im Inneren konnte der brennende Batteriespeicher der Photovoltaikanlage zügig lokalisiert werden. Der Batteriespeicher wurde durch den Angriffstrupp aus dem Gefahrenbereich ins Freie verbracht, um eine weitere Brandausbreitung innerhalb der Garage zu verhindern und die Rauch- und Hitzeentwicklung im Objekt zu reduzieren.
 

Die eigentliche Ablöschung des Batteriespeichers erfolgte im Außenbereich. Dort wurde der Speicher zunächst gezielt abgelöscht und anschließend in einem provisorisch eingerichteten Wasserbad geflutet, um ein mögliches Wiederentzünden sicher auszuschließen und die Restwärme zuverlässig abzubauen. Parallel zu den Löschmaßnahmen wurde die Garage mittels Überdrucklüfter entraucht, um die Sicht zu verbessern und eine gründliche Nachkontrolle zu ermöglichen. Im Anschluss wurde der betroffene Bereich sorgfältig auf mögliche Glutnester untersucht. Glücklicherweise konnten hierbei keine weiteren Brand- oder Schwelstellen festgestellt werden. 

Im Anschluss an die unmittelbaren Lösch- und Belüftungsmaßnahmen nahmen die Nacharbeiten nochmals spürbar Zeit in Anspruch. Insbesondere die mit Brandrauch beaufschlagte persönliche Schutzausrüstung sowie die eingesetzten mussten umfangreich gereinigt, überprüft und wieder einsatzbereit gemacht werden. Mit Abschluss aller Nacharbeiten und der vollständigen Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft konnte der Einsatz gegen 15:30 Uhr beendet werden.