Einsatz "037/2025 - PKW Brand"

 PKW Brand in der Heidestraße in Lostau am 21.11.2025

PKW Brand in der Heidestraße in Lostau am 21.11.2025


Einsatztitel
037/2025 - PKW Brand
Alarmierung
am 21.11.2025 um 03:14 Uhr
Einsatzende
am 21.11.2025 um 04:30 Uhr
Einsatzort
Heidestraße in Lostau
Beschreibung des Einsatzes

In der Nacht zum heutigen Freitag, den 21.11.2025, wurden die Kameradinnen und Kameraden der Ortsfeuerwehr Lostau um 03:14 Uhr zu ihrem 37. Einsatz im Jahr alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete „PKW-Brand“ in der Heidestraße. Bereits auf dem Weg zum Gerätehaus war zu erkennen, dass ein Transporter, der auf einer Parkfläche abgestellt war, im Vollbrand stand und Flammen sowie Rauch weithin sichtbar waren.
 

Da sich unser HLF20 derzeit zur Wartung in einer Werkstatt befindet, rückten wir kurze Zeit später mit TLF, DLK und MTF zur Einsatzstelle aus. Die Feuerwehr Lostau war mit 10 Kameradinnen und Kameraden und 3 Fahrzeugen im Einsatz. Dank der geringen Entfernung vom Gerätehaus zur Heidestraße waren wir bereits nach wenigen Augenblicken vor Ort. Während sich der Angriffstrupp noch mit Pressluftatmern ausrüstete, baute der Rest der Mannschaft zügig eine stabile Wasserversorgung über einen Unterflurhydranten auf, um ausreichend Löschwasser zur Verfügung zu haben.
 

Da ohne das HLF nicht genügend Atemschutzgeräte an der Einsatzstelle vorhanden waren, ließ der Einsatzleiter die Ortsfeuerwehr Hohenwarthe nachalarmieren. Diese rückte mit 7 Kameradinnen und Kameraden und 2 Fahrzeugen an, um genügend Atemschutzgeräteträger für die Brandbekämpfung und Nachlöscharbeiten sicherzustellen. Zunächst wurde der brennende Transporter mit einem C-Rohr heruntergekühlt, um die massive Hitzeentwicklung zu reduzieren und ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung zu verhindern. Anschließend wurden verbliebene Glutnester im Motor- und Innenraum mit Schaummittel abgedeckt und erstickt, bis keine offene Flamme und kein Rauch mehr festzustellen waren.
 

Gegen 04:30 Uhr konnte die Einsatzstelle zur weiteren Ursachenermittlung an die Polizei übergeben werden. Im Anschluss traten die Fahrzeuge die Rückfahrt zum Gerätehaus an. Dort schlossen sich die Nachbereitung des Einsatzes, das Wiederbefüllen der Fahrzeuge sowie die Wiederherstellung der vollständigen Einsatzbereitschaft an. Diese Arbeiten nahmen nochmals rund 30 Minuten in Anspruch, sodass die ehrenamtlichen Einsatzkräfte gegen 05:00 Uhr schließlich den Heimweg antreten konnten – für einige von ihnen direkt weiter zur regulären Arbeitsstelle nach einer sehr kurzen Nacht.